Der Europäische Opernregiepreis (EOP) ist ein bedeutender internationaler Wettbewerb für junge Opernregisseure. Ziel ist es, talentierte Regisseure und ihre Mitarbeiter zu entdecken, zu fördern und ihnen beim Aufbau ihrer Karriere zu helfen.
Der EOP wurde im Jahr 2000 von der Camerata Nuova e.V. gegründet, einem gemeinnützigen Verein mit Sitz in Wiesbaden, der sich aus einem Kreis von Opernliebhabern aus Wirtschaft und Gesellschaft zusammensetzt. Die Vision von Camerata Nuova war es, einen neuen Weg zu finden, um talentierte junge Regisseure auszuwählen und zu fördern. Intendanten und Generaldirektoren, darunter Achim Thorwald, damals Intendant des Hessischen Staatstheaters, Dr. Gerald Mortier, damals Intendant der Salzburger Festspiele, und Klaus Zehelein, damals Intendant des Staatstheaters Stuttgart, haben zum Erfolg des Projekts beigetragen. Opera Europa ist seit Beginn an ein aktiver Partner des EOP.
Jede Ausgabe des EOP ist eine Zusammenarbeit zwischen Camerata Nuova, Opera Europa, einem Gastgebertheater und einer Jury aus renommierten Opernfachleuten. Die Bewerber sind eingeladen, ihr eigenes originelles Konzept für die Inszenierung eines bestimmten Titels einzureichen. Der erste Preis besteht aus einem Vertrag zur Inszenierung einer großen Produktion dieses Titels für das Gastgebertheater. Seit seiner Gründung im Jahr 2000 gab es insgesamt 13 Ausgaben des EOP mit 13 verschiedenen Gasttheatern in 10 Ländern. Im Durchschnitt gehen pro Ausgabe Bewerbungen von rund 80 Teams aus über 25 verschiedenen Ländern ein.
Ab 2025 beginnt für den EOP ein neues Kapitel. Mit der fortlaufenden Unterstützung von Camerata Nuova übernimmt Opera Europa die Durchführung des EOP.



