Opera Europa und Camerata Nuova freuen sich, die 15. Ausgabe des Europäischen Preises für Opernregie (EOP) bekannt zu geben. Der EOP ist ein bedeutender internationaler Wettbewerb. Er zielt darauf ab, talentierte Regisseure und ihre Mitarbeiter zu entdecken, zu fördern und zu unterstützen und ihnen beim Aufbau ihrer Karriere zu helfen.
Diese Ausgabe des EOP wird in Zusammenarbeit mit der Opéra national de Nancy-Lorraine unter der Leitung von Generaldirektor Matthieu Dussouillez durchgeführt. Der Gewinnerregisseur*In und sein Team werden mit der Inszenierung einer neuen Produktion von Janáčeks Jenůfa beauftragt.
Wer kann sich bewerben?
- Wir laden Regisseure*innen und ihre kreativen Teams jeder Nationalität ein, sich zu bewerben.
- Bewerber dürfen zum Zeitpunkt des Bewerbungsschlusses nicht älter als 35 Jahre sein. Dies gilt für alle Teammitglieder, die sich bewerben.
- Wir begrüßen Bewerber, die über beträchtliches Talent, eine entsprechende Ausbildung und/oder künstlerische Erfahrung verfügen und noch nicht mit der Inszenierung einer neuen, vollwertigen Produktion auf der Hauptbühne eines etablierten Opernhauses beauftragt wurden. Die Entscheidung der Jury in dieser Angelegenheit ist endgültig. Wir sind uns bewusst, dass Bewerber möglicherweise bereits Erfahrung als Regieassistenten oder Regieteam-Mitglieder haben.
Der Preis
Das Künstlerische Team werden von der Opéra national de Nancy-Lorraine beauftragt, im Rahmen der Spielzeit 2028/29 eine Inszenierung von Janáčeks Jenůfa zu realisieren. Alle Finalisten erhalten als Anerkennung für ihre Arbeit und das Erreichen des Finales ein Preisgeld.
Bewerbungsverfahren
Regisseure und ihre Mitarbeiter sind eingeladen, ein originelles Regie- und Bühnenbildkonzept für eine Inszenierung von „Jenůfa“ an der Opéra national de Nancy-Lorraine einzureichen. Die Bewerbung ist kostenlos. Opera Europa gewährt den in die engere Wahl gekommenen Bewerbern ein Stipendium für die Teilnahme am Halbfinale und Finale.
Um sich zu bewerben, sollten die Teams mindestens aus einem Regisseur*in und einem Bühnenbildner*in bestehen; weitere Rollen (z. B. Choreograf, Videokünstler) können auf Wunsch der Bewerber hinzugefügt werden, sind jedoch nicht erforderlich. Jede Bewerbung sollte ein vollständiges Inszenierungskonzept (schriftlich und illustriert) für „Jenůfa“ umfassen, das in englischer Sprache eingereicht wird. Erforderlich ist ein einziges PDF-Dokument (maximal 8 A4-Seiten), das vollständig anonymisiert ist (keine Namen oder Erkennungsmerkmale). Es sollte Folgendes enthalten: eine einseitige Zusammenfassung von bis zu 500 Wörtern; bis zu 7 weitere Seiten, einschließlich Illustrationen, mit insgesamt bis zu 2500 Wörtern.
Das Konzept sollte den Zeitpunkt und den Ort der Inszenierung klar benennen; es sollte Schlüsselmomente auf der Bühne durch Regieanweisungen beschreiben, ergänzt durch erste Bühnen- und Kostümentwürfe. Ein vollständiges Storyboard ist in dieser Phase nicht erforderlich; wir ermutigen die Bewerber lediglich, ihr Konzept so klar und überzeugend wie möglich darzulegen. Die Bewerbungen müssen aus originellen Inszenierungskonzepten bestehen, nicht aus der Neuauflage bestehender Konzepte.
Jedes Konzept wird von der Jury unter dem Vorsitz von Thomas de Mallet Burgess (Finnische Nationaloper) geprüft. Bis zu zehn Teams werden ins Halbfinale eingeladen, um ihre Ideen im Mai 2027 in Rotterdam der Jury vorzustellen. Bis zu vier Finalistenteams werden eingeladen, während der Opera-Europa-Konferenz im Herbst 2027 eine Szene mit Sängern einzustudieren.
Bewerber sollten das von der Opéra national de Nancy-Lorraine erstellte Dossier, das auf der rechten Seite verfügbar ist, sorgfältig lesen.
Erfahren Sie hier mehr über den Hintergrund, die Geschichte und die wichtigsten Partner des EOP.




